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Bibliothek

Der Kreisverband baut eine kleine Bibliothek auf.

Liste aller Titel

Titel Nr. 2

Willy wählen ’72 - Siege kann man machen
von Albrecht Müller

 

Albrecht Müller ist ein hervorragender (Wahlkampf-)Stratege. Er organisierte erfolgreich die Wiederwahl von Willy Brandt und ist heute Herausgeber der berühmten Webseite NachDenkSeiten (www.nachdenkseiten.de), des bedeutendsten Mediums der deutschen Gegenöffentlichkeit, wo er die Strategien und Manipulationsmethoden der gängigen Medien analysiert, ebenso wie den Niedergang der SPD und die aktuellen Probleme der Linkspartei.

 

Zitat aus dem Buch (S. 8):

Der Wahlgang 1972 ist ein Gegenstück zur heutigen „Politikverdrossenheit“. 1972 war ein Höhepunkt der deutschen Nachkriegsdemokratie. Die Wahlbeteiligung lag mit 91,1 Prozent so hoch wie nie. [...]
Zum ersten und einzigen Mal in der Geschichte der Bundesrepublik wurde die SPD mit 45,8 Prozent stärkste Partei. Damals sind 155 992 Menschen der SPD beigetreten, davon mehr als die Hälfte unter 30 Jahren.

Titel Nr. 1

Zum Auftakt hat Ken ein Exemplar der Minima Moralia von Adorno dem Kreisverband als Buchspende übereignet.

Hier einige bekannte Zitate aus Adornos Minima Moralia. Reflexionen aus dem beschädigten Leben:

  • „Die fast unlösbare Aufgabe besteht darin, weder von der Macht der anderen, noch von der eigenen Ohnmacht sich dumm machen zu lassen.“ (Theodor W. Adorno, Gesammelte Schriften, Bd. 4, S. 62)
  • „Geliebt wirst du einzig, wo du schwach dich zeigen darfst, ohne Stärke zu provozieren.“ (Theodor W. Adorno, Gesammelte Schriften, Bd. 4, S. 216)
  • „Es gibt kein richtiges Leben im falschen.“ (Theodor W. Adorno, Gesammelte Schriften, Bd. 4, S. 43)

Das berühmte Werk war ein Geheimtipp unter den Studenten der 68er-Bewegung.

In den kurzen, meist jeweils nur zwei bis drei Seiten umfassenden insgesamt 150 Essays beleuchtet der Philosoph Theodor W. Adorno Themen der Gesellschaft, Philosophie, Literatur, Kunst und Psychologie.

Adorno und Horkheimer waren die führenden Denker der sogenannten Frankfurter Schule (auch bekannt als Kritische Theorie), die an Hegel und Marx anknüpft, und Professoren an der Universität Frankfurt (und Horkheimer später Rektor der Universität Frankfurt). Von 1963-1967 war Adorno Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Soziologie.

Die wichtigen frühen Aufsätze von Horkheimer und die Hauptwerke Adornos hat Ken in seiner philosophischen Bibliographie (S. 2) aufgeführt.